[REZENSION] Göttliches Vermächtnis - Zeit der Brüder





Die schreckliche Vergangenheit, die die Sterbliche Welt einst aus ihren Ankern riss, droht sich nach Jadros Aufstieg zum König der Welten zu wiederholen. Alles, was zwischen ihm und der Unterwerfung Lorolas‘ steht, sind die Halbgötter Tayla und Elozar. Tayla, die sich zum Wohl ihrer Heimat einer Zwangsheirat ergibt, kämpft unerbittlich dafür, dass die Welt des Löwengottes nicht im Feuer des Krieges zu kalter Asche zerfällt. Vergessene Mythen, älter als die Zeit, erwachen von Neuem und bedeuten gleichzeitig Hoffnung und Verderben. Die Schatten des Todes sind allgegenwärtig und zwei Seelen sollen die Welt verlassen und damit all ihre Bewohner in großer Erschütterung zurücklassen. Und vielleicht kann der wahre Retter nur unter den größten Feinden gefunden werden.









 
Das Finale konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen


Da mir die Reihe „Göttliches Vermächtnis“ von Kathrin Buschmann bisher gut gefallen hatte, war ich gespannt auf das große Finale. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Das Erzähltempo ist sehr hoch, sodass der Leser kaum zum Luftholen kommt. Auch das Verhalten der Protagonisten konnte ich teilweise nicht ganz nachvollziehen.


Nachdem Jadro sich zum König der Welten erhoben hat und Lorolas erobern will, steht Elozar und Tayla ein letzter großer Kampf bevor. Wenn sie ihre Heimat retten möchte, muss Tayla sich zwangsverheiraten lassen. Alles in ihr sträubt sich dagegen, doch der Löwengott persönlich unterstützt diese Verbindung und somit auch Elozar. Als schließlich noch Zacharias entführt wird, bricht Taylas Welt endgültig zusammen. Verzweifelt jagt sie der einzigen Spur nach, mit der man den König der Welten stoppen könnte. Doch sie hat nichts in der Hand, außer einem alten Mythos und einer dunklen Ahnung.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des flüssigen und bildhaften Schreibstils von Kathrin Buschmann sehr leicht gefallen. Man hat sofort Bilder im Kopf und kann sich in der Welt von Elozar und Tayla gut orientieren. Da es sich um den vierten und letzten Band der Reihe handelt, hatte ich auch keine Probleme mit der Vielzahl an Protagonisten. Im Laufe der drei ersten Bände verinnerlicht man alle Charaktere wirklich gut, wenn nicht zu viel Zeit zwischen dem Lesen der Bücher liegt. Der vierte Band hat ein sehr hohes Erzähltempo, mit dem ich nicht richtig mithalten konnte. Man hatte das Gefühl, kaum noch zum Luftholen zu kommen. Alles spielt sich rasend schnell ab, eine Szene jagt die nächste, ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Viele Themen werden nur oberflächlich angekratzt, was ich unglaublich schade fand. Bei einigen Szenen hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht, anstatt direkt in das nächste Szenario geworfen zu werden. Es passieren wirklich furchtbare und grausame Dinge, die aber nur am Rande erwähnt werden. Gerade auf die Charaktere hätte sich das eine oder andere Ereignis aber mehr auswirken müssen. Ich wäre am Boden zerstört und fix und fertig mit den Nerven. Leider geht die Autorin zu wenig auf die Emotionen der Protagonisten ein, sodass mich vieles kaltgelassen hat. Auch das Verhalten der Protagonisten war unpassend. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Menschen inmitten von Krieg, Tod und Verstümmelung noch scherzend an einer Tafel sitzen. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Erotikszenen, die zwar gut ausgearbeitet sind, aber leider irgendie fehl am Platz wirken. Insgesamt konnte mich das Buch zwar gut unterhalten, es blieb aber deutlich hinter meinen Erwartungen zurück.




Obwohl ich die ersten drei Bände mag, konnte mich das Finale der Reihe „Göttliches Vermächtnis“ von Kathrin Buschmann leider nicht überzeugen. Die Handlung wirkt durch das hohe Erzähltempo überhastet und viele Szenen waren mir zu oberflächlich gestaltet. Zudem konnte ich das Verhalten der Protagonisten oft nicht nachvollziehen. Daher reicht es bei mir für „Zeit der Brüder“ leider nur für 2,5 Sterne.






   2,5 von 5,0 Sterne













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1 Kommentar:

  1. Hey Süße,

    ich muss die Reihe demnächst echt mal anfangen. Es ist sehr schade, dass dich der finale Band schlussendlich nicht überzeugen konnte.

    Liebe Grüße,
    Ruby

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